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Ubuntu Server 20.04 Update PiHole und IOBroker Probleme beheben

Wie schon im vorherigen Beitrag angekündigt, hatte ich nach dem Versionsupdate von Ubuntu Server 18.04 LTS aus 20.04 LTS mit einigen Problemchen zu kämpfen. Um das Surfen innerhalb der eigenen 4 Wände auch ohne Werbung zu ermöglichen, hatte ich mich vor gut einem halben Jahr dazu entschlossen, etwas gegen die Werbeflut zu unternehmen. Nach einem kurzen Test auf einem Raspi 4 hielt PiHole Einzug auf meinem IOBroker ThinClient. Diese Kombi lief bis zum Update ohne Probleme.

PiHole Installation retten

Nach dem Update schien auf den ersten Blick alles gut zu laufen. Die Anmeldung am PiHole Admin funktionierte danach war aber ende. Schon im Dashboard wurde ich von der Information „Lost Connection to API“ begrüßt. Ok, kein Ding, dachte ich mir und startete mit dem Kommando

$ pihole restartdns

den PiHole Prozess. Kurz den Status überprüft

$ pihole status
[x] DNS service is not running

und festgestellt, das dort wohl etwas Größeres ansteht. Nach 15 min Google-Recherche und vielen nicht funktionierenden Lösungsmöglichkeiten stieß ich auf eine einfache, aber effektive Lösung:

$ sudo rm /etc/dnsmasq.d/lxd
$ pihole -r
$ pihole status
[✓] DNS service is running
[✓] Pi-hole blocking is Enabled
$ sudo reboot

Der Symbolische Link

/etc/dnsmasq.d/lxd

zeigte auf ein nicht vorhandenes Verzeichnis. Nach Löschen dieses und einem Reparaturdurchgang von PiHole sowie einem Neustart läuft das System jetzt wieder wie geplant.

Auch IOBroker ohne Funktion

Ebenfalls hat IOBroker keine Anzeichen gemacht zu starten. Allerdings war die Lösung hier nach kurzer Zeit gefunden und mit einem

which node

verifiziert. Die für den IOBroker benötigten NodeJS Dienste waren nicht installiert. Um gleich auf dem aktuellen Stand zu sein haben ich es statt der geforderten Version 12 gleich mit der Version 15 ausprobiert.

$ sudo curl -sL https://deb.nodesource.com/setup_15.x | sudo bash -
$ sudo apt-get install -y nodejS

Nach der Installation ließ sich auch die IOBroker Instanz über

 $ iobroker start

wieder starten.

Zur Verifizierung noch kurz den Status abgefragt

$ iobroker status
iobroker is running on this host.

At least one iobroker host is running.

Objects type: file
States  type: file

und den restlichen Tag entspannt auf der Couch verbracht.

Ich hoffe ich konnte euch ggfs. mit dem einen oder anderem Tip helfen.

Ubuntu Versionsupgrade fortsetzen

Meine iobroker-Installation lief bis heute auf einem Thin-Client mit Ubuntu 18.04 LTS. Schon lange teilt mir die Konsole mit, dass eine neue Version zur Installation bereitsteht. „Never change a running System“ ist zwar einfach, aber der Drang zum neuen überwiegt dann doch.

Also nix wie ran mit dem RSync die Daten auf meine Synology gesichert und ein einfaches

# sudo apt dist-upgrade

auf der Konsole abgesetzt. Abwarten, oder auch nicht? In meiner unendlichen Motivation und dem Chaos der einzelnen Server-Konsolen habe ich scheinbar der Update mit einer Tastenkombination zum Beenden gezwungen. Das Ding „mal kurz vorm Frühstück“ war damit schon mal erledigt.

Updatevorgang fortsetzen

Ein bisschen was ist aus dem Studium ja auch bei mir hängen geblieben. Wenn man(n) nicht mehr weiterweiß, ist eine Nachfrage bei Onkel Google immer erlaubt. Kurze Zeit später rennt der Update Vorgang wieder.

Die Problemelösung:

# sudo dpkg --configure -a
# sudo apt-get dist-upgrade
# sudo apt-get autoremove
# sudo apt-get autoclean
# sudo reboot

Noch kurz die aktuelle Version abfragen

# lsb_release -a
No LSB modules are available.
Distributor ID: Ubuntu
Description:    Ubuntu 20.04.1 LTS
Release:        20.04
Codename:       focal

und dann entspannt den Tag genießen? Nein, die ersten Beschwerden ließen nicht lange auf sich warten. Aus der einen Ecke die Meldung, dass das Internet nicht funktioniert und danach machte auch die Beleuchtung keine Anstalten mehr zu funktionieren. Nach dem Update haben mich dann scheinbar auch noch meine PiHole- und IOBroker-Installation im Stich gelassen. Meine Lösungen werde ich, sobald wieder Ruhe im Hause eingekehrt ist, gerne mit euch teilen.

Der Winter naht, Zeit für Überarbeitungen

Es ist wieder an der Zeit, die Abende der kurzen, kalten Tage mit Leben zu füllen.
Eines der liegen gebliebenen Projekte benötigt ganz dringend eine Überarbeitung. Aufgrund der immer schneller werdenden Zyklen in Hardware und Software sind Schulungspräsentationen nach der finalen Erstellung meist schon wieder „alt und überarbeitungswürdig“. Somit werden die nächsten freien Stunden wohl mit Texte erstellen und Screenshots verarbeiten verbracht. Die ersten Module des Schulungsbaukasten im Bereich der iOS Anwenderschulungen sind schon überarbeitet. Sobald die ersten Themen auf der Zielgraden sind, gibts hier auch ein paar Einsichten.

Der Erste Camping-Kurztrip

Manchmal muss man auch mal etwas Neues ausprobieren! Gesagt, getan, letztes Wochenende waren wir das erste Mal mit dem Familiencamper, einem Knaus Boxstar 630, am nicht weit entfernten Ederstausee. Schon die ersten 10 Minuten beim Beladen haben gezeigt, das ein Camper keine Ferienwohnung ist. Wo verstaue ich meine Taschen, warum hat der Kühlschrank nicht genug Platz für unsere Getränke, Bett und Handtücher gibt es auch nicht. Also alles auf Anfang und mal ein wenig planen.
Als dann alles Wichtige verstaut, die Weinflaschen im Kühlschrank ihren Platz gefunden haben und auch endlich das Bett bezogen war, ging es los.
Das erste Problem trat schon nach gut 10 km auf. Mein iPhone, das eigentlich in Verbindung mit meinem Ford C-Max gute Dienste leistet, hatte keine Lust auf Apple CarPlay. Regelmäßig stürzte die Navigation ab und verlor die Route. iPhone vom Kabel getrennt und zack lief die verbaute Panasonic-Navigation ohne Problem und brachte uns auf direktem Wege zum Campingplatz Affolderner See.
Mein erster Kontakt mit einem Campingplatzbetreiber verlief einfacher wie erwartet. Das nach dem Rundgang ausgesuchte Nachtquartier war schnell bezogen. Der Boxstar lies sich trotz seiner Länge von fast 6.50 m super easy Rückwärts in seine Parkposition navigieren. Das erste Käffchen vom Gaskocher und ein kleines Stückchen Kuchen gaben die Kraft für einen kurzen Ausflug an die nahe gelegenen Eder-Staumauer. Aus kurz wurde lang, nach 50 Minuten waren wir an der langen ersehnten Staumauer angekommen. Schon beim ersten Blick zeigte sich, da wo mal Wasser war, war jetzt keins mehr. Mit einer Füllung von 11 % (Edersee Webseite) sah der Ederstausee eher wie der Fischteich im hiesigen Ort aus. Corona sei Dank war es im Restaurant „Zur Kaiserbuche“ Besuchermäßig sehr überschaubar. Nach einem Kaffee und einigen Chicken Nuggets ging es zurück auf den Campingplatz. Regelmäßig wurden wir von einer Draisine überholt welche die Motivation zu laufen auf ein minimum reduzierte.

Später am Abend standen wir vor einer weiteren Aufgabe, Nudeln mit Tomatensoße und einem Salat, welche im normalen Haushalt eine Kleinigkeit wäre, sind in einem Camper trotz 2 Gasflammen eine Herausforderung. Den Abend zusammengefasst, die Töpfe sind sauber, der Camper noch heile und wir konnten ohne schlechtes Gewissen schlafen gehen.

Ein Sonntag morgen der sich fast schon anfühlt wie 100-mal durchgemacht. Brot, frisch gekochte Eier und gekochtes Mett vom Bauer nebenan. Eines hat sich, auch wenn wir nur eine Nacht unterwegs waren, gezeigt: Ein Ausflug mit den Camper ist nicht ohne gute Vorbereitungen durchführbar.

Aktuell sind wir auf der Suche nach schönen Plätzen, die man mit einem Camper anfahren kann. Schreibt doch einfach eure Lieblingsplätze in die Kommentare.

iPhone? nee niemals … aber dann !

Für meinen ersten Beitrag habe ich mir ein, für mich besonderes Thema ausgesucht.

Bis vor gut einem Jahr war ich durchgängig Besitzer von Smartphones mit Android Betriebssystem. Schon zu Studiumszeiten schwor ich mir niemals ein Gerät zu kaufen welches einen angebissenen Apfel als Logo trug. Mit dem Alter kommt die Einsicht, oder doch nicht?

Die Vorteile von Android Smartphones lagen vor 10 Jahren noch klar auf der Hand. App Entwicklung, Rooting, Styles und Themen, … alles war mit nur minimalem Aufwand umzusetzen. Jedes neue Update brachte neue Funktionen und machte das System runder. Mit der Entwicklung von CyanogenMod war jeder halbwegs bewandte ITler in der Lage die ewig langen Updatezyklen zu reduzieren und sogar nicht mehr unterstütze Versionen auf seinem Smartphone zu installieren.

Das offene System hat neben den vielen Vorzügen aber einen entschiedenen Nachteil. Es gibt keine standardisierte Hardware und keine einheitliche Bedienoberfläche. Jeder Hersteller optimiert, ändert und passt das Grundsystem an seine Bedürfnisse an. Somit wurden mit jeder Version die Updatezyklen länger, bei manchen Smartphones gab es schon nach 2 Jahren keine Bugfixes mehr, …

Und dann war er da, der Tag des alles verändern sollte

Als vor einem Jahr mein Motorola G5 mit einem Mikrofondefekt sein Ende einläutete, wurde in mir der Drang größer, etwas Neues, komplett Verrücktes auszuprobieren. Nach langem Zögern erschien der erste Shop mit Werbung für ein nagelneues iPhone 11. Aber ein Smartphone für min. 800 €, und ich weiß gar nicht ob ich mich an den neuen Mitbewohner gewöhnen werde. Nee, dann wird das wohl nix.

Wie der Zufall so wollte, stolperte ich einen Tag später über eine Seite, die gebrauchte generalüberholte Hardware mit Garantie anbot. Ich unternahm einen 2. Versuch ein geeignetes Smartphone zu finden. Schon nach kurzer Zeit lächelte mich ein kleines, etwas älteres Stück Hardware an. Nicht lang fackeln, dachte ich mir, und schon lag es im Warenkorb. 4 Tage später lieferte mir der Paketbote mein lang ersehntes Päckchen frei Haus.

Zack, Rums, Brrrr, Knirsch, Knister. Keine 2 Minuten hat es gedauert, bis ich mein neues altes iPhone 7 in der Hand hielt. Kleiner wie erwartet, aber wie im Shop angepriesen ohne Kratzer und Macken. Ab an Strom und eingeschaltet. Mit Überraschung musste ich feststellen, dass nach der Registrierung und initialen Einrichtung gleich ein Software-Update auf mich wartete. Alles in allem kann ich nur sagen, das ich die Investition der 250 € in ein gebrauchtes iPhone 7 bis jetzt noch nicht bereut habe. In nächster Zeit wird es sicher noch einiges Neues hier zu lesen geben.

Fazit: Manchmal ist es besser, auch mal die Scheuklappen ein wenig zur Seite zu schieben und mal die Augen ein wenig nach rechts und links schweifen zu lassen.